... aus meinem Buchprojekt. Nur für euch; exklusiv sozusagen. Der vorläufige Arbeitstitel des Projektes ist "Aftermath", jedoch schwirren mir schon mehrere andere Namen durch den Kopf. Ein eher weniger ehrgeiziges Projekt, dass schon ein Jahr läuft und noch lange kein Ende in sicht hat. Mehrere eigens eingelegte Schaffenspausen (aber auch eine große unfreiwillige) ließen es so langsam voranschleichen.
Ersteres ist aus dem zweiten Kapitel, letzteres aus einem der hinteren. Man merkt sicherlich, dass der Stil sich verändert hat. Zum Glück passiert so etwas im Laufe eines Schaffensprozesses. Ohne Weiterentwicklung wäre das nämlich ziemlich trocken.
Hier also die zwei Passagen, viel Spaß damit.
"...Eine pechschwarz gefiederte Krähe ließ sich auf diesem Opfer der Willkür nieder. Ihr Federkleid war teilweise blutverklebt und auch der Schnabel ließ auf ein früheres Mal schließen. Langsam fing sie an in den trockenen Augen der Frau zu picken, bohrte ihren schmalen und spitzen Schnabel tief in das knorpeliege Fleisch. Sie zupfte, kleine schleimige Stücke heraus, spielte mit ihnen und warf sie weg. Gelegentliches Krächzen und Schlagen der Flügel unterbrach ihr kleines Schauspiel. Nachdem sie den größten Teil des Auges verspeist hatte, verließ sie ihr wehrloses Opfer und ein kleiner Tropfen aus Eiter und Blut bahnte sich seinen Weg aus der Augenhöhle, floss über die Schläfe, stocke an der Ohrmuschel, gewann dann aber wieder an Abtrieb und tropfte auf den Asphalt. Weitere dickflüssige Tropfen folgten dem Beispiel des ersten und aus dem Einen wurde ein kleiner See eines rot-gelben Gemisches, welches sich nun langsam von der Leiche weg und auf die Wasserpfütze zu bewegte. Als See und Pfütze sich vereinten schien es als führten sie einen Tanz auf. Das Blut sprang Kapriolen im Wasser, floss hinein, drehte sich, verdünnte sich mit ihm und breitete sich dann langsam wie ein Teppich aus. Als die beiden ihren Tanz vollendet hatte, waren sie eins, eine rote Pfütze, schön anzuschauen aber dennoch schrecklich ihrer Herkunft her..."
"...Dann zeigte Caron Joshua eine letzte, äußerst elegante und zugleich unglaublich erschreckende Geste. Mit einer geschmeidigen Bewegung, die so schnell ging, dass Joshua garnicht, oder kaum reagieren konnte, hob sie die Waffe an ihre Schlefe, blickte ihm ein letztes mal in die Augen und drückte den Stecher der Pistole durch. Dadurch, dass der Lauf der Waffe direkt an ihrer Haut die Kugel in ihr Gehirn beförderte, versengte sich die Haut um die Stelle herum, das Mündungsfeuer verpuffte und der Schuss hörte sich ungemein gedämpft an.
Wie durch ein Kissen, dachte Joshua.
Die Kugel trat nicht an der anderen Seite aus, wie es so oft in Filmen war. Sie bohrte sich lediglich bis an die rechte Schlefe heran, trat leicht aus der Haut heraus und drückte einen dicken Tropfen Blut vor sich her, der langsam in Carons schwarzem Haar versickerte..."
Ich hoffe es hat euch gefallen, Kommentare sind wie immer sehr erwünscht.
Ersteres ist aus dem zweiten Kapitel, letzteres aus einem der hinteren. Man merkt sicherlich, dass der Stil sich verändert hat. Zum Glück passiert so etwas im Laufe eines Schaffensprozesses. Ohne Weiterentwicklung wäre das nämlich ziemlich trocken.
Hier also die zwei Passagen, viel Spaß damit.
"...Eine pechschwarz gefiederte Krähe ließ sich auf diesem Opfer der Willkür nieder. Ihr Federkleid war teilweise blutverklebt und auch der Schnabel ließ auf ein früheres Mal schließen. Langsam fing sie an in den trockenen Augen der Frau zu picken, bohrte ihren schmalen und spitzen Schnabel tief in das knorpeliege Fleisch. Sie zupfte, kleine schleimige Stücke heraus, spielte mit ihnen und warf sie weg. Gelegentliches Krächzen und Schlagen der Flügel unterbrach ihr kleines Schauspiel. Nachdem sie den größten Teil des Auges verspeist hatte, verließ sie ihr wehrloses Opfer und ein kleiner Tropfen aus Eiter und Blut bahnte sich seinen Weg aus der Augenhöhle, floss über die Schläfe, stocke an der Ohrmuschel, gewann dann aber wieder an Abtrieb und tropfte auf den Asphalt. Weitere dickflüssige Tropfen folgten dem Beispiel des ersten und aus dem Einen wurde ein kleiner See eines rot-gelben Gemisches, welches sich nun langsam von der Leiche weg und auf die Wasserpfütze zu bewegte. Als See und Pfütze sich vereinten schien es als führten sie einen Tanz auf. Das Blut sprang Kapriolen im Wasser, floss hinein, drehte sich, verdünnte sich mit ihm und breitete sich dann langsam wie ein Teppich aus. Als die beiden ihren Tanz vollendet hatte, waren sie eins, eine rote Pfütze, schön anzuschauen aber dennoch schrecklich ihrer Herkunft her..."
"...Dann zeigte Caron Joshua eine letzte, äußerst elegante und zugleich unglaublich erschreckende Geste. Mit einer geschmeidigen Bewegung, die so schnell ging, dass Joshua garnicht, oder kaum reagieren konnte, hob sie die Waffe an ihre Schlefe, blickte ihm ein letztes mal in die Augen und drückte den Stecher der Pistole durch. Dadurch, dass der Lauf der Waffe direkt an ihrer Haut die Kugel in ihr Gehirn beförderte, versengte sich die Haut um die Stelle herum, das Mündungsfeuer verpuffte und der Schuss hörte sich ungemein gedämpft an.
Wie durch ein Kissen, dachte Joshua.
Die Kugel trat nicht an der anderen Seite aus, wie es so oft in Filmen war. Sie bohrte sich lediglich bis an die rechte Schlefe heran, trat leicht aus der Haut heraus und drückte einen dicken Tropfen Blut vor sich her, der langsam in Carons schwarzem Haar versickerte..."
Ich hoffe es hat euch gefallen, Kommentare sind wie immer sehr erwünscht.
2 Kommentare:
Extrem geil geschrieben...neben dir komme ich mir vor wien ein kleiner Junge der Kinderbücher schreibt...fettes Kompliemtn mein guter ;-)
holla die waldfee o.O
wenn das irgendwann mal im regal steht kauf ich mir das buch SOFORT!!!
echt hammer geschrieben...
auch von mir ein dickes Kompliment!
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